RSS
  • Upon My Soul - Rare Soul Allnighter

    3 jun 2011, 00:17

  • Upon My Soul's Brother "Wine & Grine" hits 2011

    3 mar 2011, 20:21

    Event auf LastFM: Sa., 26. Feb. – Wine & Grine - A Night Full Of Boss Reggae & Ska Tunes

    lest hier über die erste Wine&Grine Party 2011.
  • Review Dresden Soul Weekender Vol. 2

    4 feb 2011, 02:15

    Der liebe Arne (Peanut Vendor) hat für das Münchner Soul-Zine “Soulful World” (herausgegeben von Daniel Borghetti & Jörg “Puresoulie” Brenner) ein Review von unserem Weekender im November geschrieben.

    Bericht vom Soul-Weekender in Dresden 5.-7. November 2010 (von Peanut Vendor / Leipzig)

    Um es vorwegzunehmen – wer bei diesem Weekender nicht dabei war, hat ein wirklich großartiges Wochenende mit fantastischer Musik und sehr angenehmer Stimmung verpasst. Vom Line-up her auf den ersten Blick nicht ganz so hochkarätig (bzw. mit bekannten Namen…) besetzt wie z.B. Bamberg, so hat der Dresdner Weekender dennoch Maßstäbe gesetzt und einen Besuch im kommenden Jahr solltet Ihr unbedingt ernsthaft in Erwägung ziehen. Zumal die Stadt ja selbst ohne gute Musik sehr sehenswert ist, so dass man das Wochenende mühelos gefüllt bekommt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Dresden neben Aachen, Bamberg, Hamburg und Nürnberg einer der etablierten “großen” Weekender in Deutschland wird, das Potential ist eindeutig vorhanden! Den Freitagabend konnte ich wegen anderweitiger musikalischer Verpflichtungen nicht miterleben, aber bereits der erste Nighter im relativ kleinen Club “Ostpol” mit einem Konzert der Choons uus där Schwiiz war nach Aussage aller Ohrenzeugen ein mehr als gelungener und gut besuchter Auftakt. Fotos vom Konzert und vom Weekender findet Ihr auch auf: www.skatime.de Herrlich übernächtigt und mit ausreichend Restalkohol gewappnet traf ich dank der ausgeschlafenen Fahrkünste von Herrn de Salvo dann am Samstagnachmittag wohlbehalten und frühzeitig genug in der sächsischen Landeshauptstadt ein, um noch einen ausreichenden Rest vom Nachmittagssoulkränzchen im Café Combo auf der Louisenstr. mitzubekommen. Sofort war man von der guten Stimmung angesteckt und das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten von nah und fern sorgte für zusätzliche Freude. Andreas “Musikservice” Dienel hat lange Zeit Aufbauarbeit in Dresden geleistet und nun führt seit einigen Jahren eine junge Crew seine Pionierarbeit weiter und organisiert unter dem Label “Upon My Soul” regelmäßig kleinere Veranstaltungen sowie den Weekender Anfang November. Da das Engagement von recht vielen Leuten (stellvertretend für alle Dank an Max und Vera) getragen wird, kann man erwarten, dass das auch langfristig Bestand haben wird – viel Erfolg dabei! Aus meiner Sicht begrüßenswert ist übrigens auch der gleichzeitige Bezug zu jamaikanischer Musik; so gab es am Samstag auch einen kleinen, aber mehr als feinen Jamaican Floor, dessen DJ-Line-up manche “Spezialveranstaltung” des Genres in den Schatten gestellt hätte und eigentlich allein schon die Anreise Wert war. Alle Veranstaltungsorte lagen gut erreichbar in der Dresdner Neustadt, dem Kneipen- und Ausgehviertel der Stadt, in dem man auch einige gute Hostels findet und dann (bei rechtzeitiger Buchung!) einen relativ kurzen Heimweg hat. Der Nighter am Samstagabend fand in der “Scheune” statt, dem wahrscheinlich bekanntesten Club in der Neustadt, was natürlich auch dazu beitrug, dass es nach einiger Zeit gut voll wurde. Der Saal im Obergeschoss ist relativ groß und oft drücken sich viele Besucher zunächst recht lange im Foyer an der Bar bzw. am Rande herum, so dass es gelegentlich etwas dauert, bis Stimmung aufkommt und die Tanzfläche (schönes Parkett!) gefüllt ist. Zur Prime Time war diese dann jedoch durch das “studentische” Lauf- und Zappelpublikum so stark frequentiert, dass ich vorübergehend dem musikalisch ebenfalls hervorragenden Reggae und Rocksteady den Vorzug gab. Zu späterer Stunde gab es dann jedoch reichlich Gelegenheit, einige sehr schöne DJ-Sets auf dem Soulfloor tanzend zu erleben, das entschädigte für das Warten. Der Schwerpunkt lag auf Rare Northern und viel Uptempo-Crossover – eine äußerst gelungene Mischung, die einfach passte. Eigentlich möchte ich nicht unbedingt einzelne DJs hervorheben – alle haben gut aufgelegt und das Publikum hervorrragend unterhalten. Und es war angenehm, auch mal die Sets von anderen guten DJs zu erleben, die man nicht auf jeder größeren Veranstaltung in Deutschland hört. Bis etwa 5 Uhr war noch reichlich Leben auf dem Tanzboden und die ganz Unermüdlichen konnten sich auch danach noch etwas austoben. Am Sonntag traf man sich dann – müde und glücklich, wie es sich für einen gelungenen Weekender gehört – noch einmal recht zahlreich in einem weiteren schönen Café, dem Schokoladen in der Alaunstr., um die Erlebnisse des Vorabends auszuwerten und schon wieder neue Pläne für weitere wilde Tanznächte zu schmieden. Wer beim Dresdner Soul-Weekender 2010 aufgelegt hat und wann und wo demnächst wieder in Dresden zu dufter Soulmugge fröhlich getanzt werden kann, erfahrt Ihr unter: www.myspace.com/dresdensoul

    Check The Upon My Soul Blog
  • Upon My Soul strikes back in 2011 - Motown Soul Party

    3 feb 2011, 13:23

    Event auf LastFM: Sa., 29. Jan. – Upon My Soul präsentiert Motown Soul Party

    lest hier über den ersten Upon My Soul-Event des Jahres 2011.
  • Make Me Smile, Kassablanca!

    18 okt 2009, 22:16

    Fr., 16. Okt. – skatime! mit The Slackers & See Spot

    Wieder Jena. Unter höchst prätentiösen Gesprächen über aktuelle Blockbusters im Kino sitzen meine drei Begleiter und ich in der Bar und nebenbei-Waschsalon "Cleanicum" in der Wagnergasse und lassen uns mit Blaubeereistee (ja, gibt's wirklich und schmeckt super) und Milch mit übel viel Honig volllaufen. Weiter geht's, noch mehr tolle Menschen treffen und dem Konzert entgegenfiebern. Zusammen.

    Kaum stehen wir drin, im Kassablanca, sofort den nett drein schauenden Mann am Merchandise euphorisiert ein Ohr abkauen und Vinyl, Posters und sogar Damenunterwäsche kaufen, so muss es sein. Der DJ wirbelt mit Trojan - Klassikern um sich, wir freuen uns gerade noch über die Location und besonders, über die Gestaltung der Frauen-Toiletten, auf einmal beginnt schon der Auftritt von See Spot. Die acht Herren aus Los Angeles bringen ihren ganz besonderen Ska mit dickem Latin-Bogaloo und warmen Lover's Rocksteady sofort umgesetzt in tanzende Menschen wohin das Auge blickt. Ich war mir erst nicht sicher, doch nach den Abschlägen des ein oder anderen Songs und letzlich beim Schglagzeug-Solo, da sitzt doch ein alter Bekannter virtuos hinter krachenden Becken; Korey Horn, hin und wieder Studio- und Livemusiker der Aggrolites hat es also zu See Spot verschlagen. Weitere besondere Blickfänger der Truppe: der umwerfende Gitarrist Wally Caro, ein rappender Bläser (sehr cool!), und der Sänger Charles Farrar, der etwas tief am Kraut-Stengel saugte, und mit ehrlicher Dankbarkeit Sympathie einfing... super Vorband und die Freude auf die Slackers stieg uns fast bis rauf in den Hals. Als wir nach der Raucherpause zu den ersten Tönen ganz vorn stehen, fällt sofort auf, wer fehlt. Nach der Verwirrung die Enttäuschung und ein nicht ganz unerheblich grosser Klumpen Trauer weicht der Vorfreude von vorhin; Vic Ruggiero's Grossvater liegt mit Krebs im Krankenhaus und Vic musste die Familie der Band vorziehen. Saxophon-Meister, von den Fans zärtlich "'Disco-Dave" genannter Slacker David Hillyard erklärt das dann später auch nochmal auf Deutsch (!) und man sieht allen Bandmitgliedern an, dass sie sich mit der Entscheidung genug rum plagten, ob sie Tour-Termine absagen oder durchziehen, und spätestens nach den drei Zugaben und einem abwechslungsreichen Set wird klar; die richtige Entscheidung, Leute. Das hier geht dann trotzdem nochmal an Vic und besonders seinen Opa:

    so sad we couldn't have you around friday in jena, vic. all the love from deep down in our hearts, me and my friends (woodie, peter, annica, tubby, reena, michel*) wish all the best to your grandfather, we'd love to hear he gets well soon...

    Bis bald, Jena. Deine Locations sind wahrlich einmalig.


    * - Namen teils verändert



    The Slackers
    See Spot
    Vic Ruggiero
    The Aggrolites
  • Vic Ruggiero, What The Hell Are You Talking About?

    30 aug 2009, 22:02

    Fr., 28. Aug. – Vic Ruggiero

    Jena. Auf dem Weg zur Papiermühle schaue ich aus dem Bus und entdecke Textzeilen aus The Clash's "The Guns Of Brixton" auf einer Wand und freue mich noch einmal mehr auf einen Abend voll Nostalgie und Schrammel unter Vic Ruggiero.

    Meine drei Gefährten und ich suchen die Location und sind sehr froh schnell zu erfahren das dieses Konzert nicht in der Gaststätte, sondern draussen auf einer Wiese, unter lauter kleinen hippiesken Eltern und Kindern, Hängematten, Lagerfeuer und gemütlicher Runde stattfinden wird. Der schlecht rasierte, kleine Vic und sein Kumpel Kepi stehen schon auf dem kleinen Bühnenhügel neben dem Braugasthof Papiermühle. Als es losgeht, wird schnell klar, das die Stimmen die wir im Vorfeld über Vic's Solo-Konzerte vernahmen, völlig berechtigt sind. Hier haben zwei Leute Mordsspass am Musikmachen. Vic und Kepi schrammeln eigene Songs ihres "The New Dark Ages"-Releases auf Asian Man Records, interepretieren Chuck Berry, The Clash, Hank Williams, Johnny Cash, Toots & The Maytals, The Specials, und weitere glänzende Momente aus der Blues, Folk, Rock n Roll, Country & Ska Geschichte. Vic's rauhes Organ kennen wir ja von seiner roots-betonten Ska-Combo "The Slackers", Kepi dagegen quietscht in etwas höherer Stimmlage und beide verzaubern das Publikum in Jena mit amüsanten Sprüchen und Geschichten zwischen den Songs. Nach fast drei Stunden Konzert bleiben kaum Wünsche offen. Danke, Vic & Kepi.

    Vic Ruggiero
    Kepi Ghoulie
    Vic Ruggiero And Kepi Ghoulie
    Asian Man Records