Musikalisch gesehen hab ich von Zeit zu Zeit mal so "Flashs", wie ich sie gerne nenne. Es gab einen Deathcore-Flash, einen Postrock-Flash, sogar mal einen Oldschool-German-HipHop-Flash (weeehe hier sagt jetzt jemand was gegen die Beginner...!). Aber mein aktueller Flash hats mir ganz besonders angetan, der "Singer/Songwriter-Flash". In solchen Flashs liebe ich es, in die Materie einzutauchen, und einen möglichst guten Rundumblick über die jeweilige Szene zu bekommen. Hier nun meine Highlights des "Singer/Songwriter Flashs":
William Fitzsimmons
Trotz eben gerade zum Ersten mal gehört, ist klar, dass dieser Mann ganz oben mitspielt. Allein der erste Track von Goodnight, It's Not True geht sofort in Mark und Bein. Seine unkonvetionelle Art, Clicks & Cuts mit Stimme und Gitarre zu verbinden, erinnert mich an Ólafur Arnalds, den jungen Isländer, der mit Eulogy for Evolution für mich persönlich den Soundtrack zum Jahr 2006 geschrieben hat. Man ersetze lediglich Piano und Streicher Quartett durch eine Gitarre: voilá, William Fitzsimmons.
Fazit: Beeindruckende, minimalistische Tiefe, mit schwärmerischer Leichtigkeit.
Joseph Arthur
Was soll ich über einen Mann sagen, der von Peter Gabriel höchstpersönlich entdeckt wurde? Auf der einen Seite gibt es Tracks wie In The Sun, die einen zum Träumen auf einer in Sonne getauchten Veranda einladen.
Auf der anderen Seite haben wir Songs wie Crying Like A Man oder Stumble and Pain, die mich in ihrer Mache sehr an Trent Reznor und seine Nine Inch Nails erinnern. Düster. Schwer. Melancholisch. Tief. Dennoch Hoffnungsvoll. Genial.
Joshua Radin
Klar kann man sagen, dass man es als bester Freund von Zach Braff, bekannt als J.D. aus Scrubs, leicht hat, CD's zu veröffentlichen. Doch wer will Musik von jemandem hören, der es nur durch Connections geschafft hat, berühmt zu werden? Niemand.
Und ein Glück trifft genau das nicht auf Joshua Radin zu. Wunderbare Songs, oftmals auch szene-untypisch unterlegt mit Schlagzeug und Bass, lebens, -und situationsnahe Lyrics und die Glaubwürdigkeit eines Mannes, der rüberkommt wie du und ich. Anspieltipps:
Vegetable Car,
Closer,
Today
Gary Jules
Wie, Gary Jules kann was anderes ausser Mad World? Ohja, meine Damen und Herren, was auf dem Album Trading Snakeoil For Wolftickets präsentiert wird, weicht weit ab von Mad World, welches übrigens auf selbigem Album zu finden, und für mich der schlechteste Track auf der Platte ist. Denn es finden sich, mit Ausnahme von Mad World, inklusive Bonus-Track, 12 andere, wundertolle Songs auf dem Album, die leicht folkig angehaucht sind. Vergleicht man etwa Broke Window mit Mad World, mag man kaum glauben, dass es sich tatsächlich um denselben Mann handelt. Die meisten der anderen Songs folgen diesem Beispiel: schwärmerisch leichte Gitarrenriffs, unterschwellige Synthies, die kaum ins Gewicht fallen, aber dennoch Teil des Ganzen sind, und Melodien, die so leicht das Ohr nicht mehr verlassen.
Dallas Green/City and Colour
Wie könnte ich einen Artikel über Singer/Songwriter schreiben, und dabei nicht Dallas Green, bzw. City And Colour zu erwähnen? Eigentlich ist Herr Green ja als Rhythmus Gitarrist und Background Vocalist bei Alexisonfire beschäftigt, doch wie gut, dass er seine Songideen, die nicht ins Screamo/Post Hardcore-Format gepasst haben, nicht verworfen, sondern schön brav aufgenommen hat. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Platte Sometimes. Emotionaler Gesang, wunderschöne Riffs auf der A-Gitarre (die übrigens in jedem Song in einer anderen wirren Stimmung ist), und kaum merkliche Streicher, die jedoch das Bild komplettieren. Anmachen, hinchillen, träumen. Anspieltipps:
Day Old Hate
Comin' Home
Sometimes (I Wish)
casey's song
Das müsste, so denke ich, fürs erste reichen. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei, more articles to come... :D
...bei Lust und Laune :DD
William Fitzsimmons
Trotz eben gerade zum Ersten mal gehört, ist klar, dass dieser Mann ganz oben mitspielt. Allein der erste Track von Goodnight, It's Not True geht sofort in Mark und Bein. Seine unkonvetionelle Art, Clicks & Cuts mit Stimme und Gitarre zu verbinden, erinnert mich an Ólafur Arnalds, den jungen Isländer, der mit Eulogy for Evolution für mich persönlich den Soundtrack zum Jahr 2006 geschrieben hat. Man ersetze lediglich Piano und Streicher Quartett durch eine Gitarre: voilá, William Fitzsimmons.
Fazit: Beeindruckende, minimalistische Tiefe, mit schwärmerischer Leichtigkeit.
Joseph Arthur
Was soll ich über einen Mann sagen, der von Peter Gabriel höchstpersönlich entdeckt wurde? Auf der einen Seite gibt es Tracks wie In The Sun, die einen zum Träumen auf einer in Sonne getauchten Veranda einladen.
Auf der anderen Seite haben wir Songs wie Crying Like A Man oder Stumble and Pain, die mich in ihrer Mache sehr an Trent Reznor und seine Nine Inch Nails erinnern. Düster. Schwer. Melancholisch. Tief. Dennoch Hoffnungsvoll. Genial.
Joshua Radin
Klar kann man sagen, dass man es als bester Freund von Zach Braff, bekannt als J.D. aus Scrubs, leicht hat, CD's zu veröffentlichen. Doch wer will Musik von jemandem hören, der es nur durch Connections geschafft hat, berühmt zu werden? Niemand.
Und ein Glück trifft genau das nicht auf Joshua Radin zu. Wunderbare Songs, oftmals auch szene-untypisch unterlegt mit Schlagzeug und Bass, lebens, -und situationsnahe Lyrics und die Glaubwürdigkeit eines Mannes, der rüberkommt wie du und ich. Anspieltipps:
Gary Jules
Wie, Gary Jules kann was anderes ausser Mad World? Ohja, meine Damen und Herren, was auf dem Album Trading Snakeoil For Wolftickets präsentiert wird, weicht weit ab von Mad World, welches übrigens auf selbigem Album zu finden, und für mich der schlechteste Track auf der Platte ist. Denn es finden sich, mit Ausnahme von Mad World, inklusive Bonus-Track, 12 andere, wundertolle Songs auf dem Album, die leicht folkig angehaucht sind. Vergleicht man etwa Broke Window mit Mad World, mag man kaum glauben, dass es sich tatsächlich um denselben Mann handelt. Die meisten der anderen Songs folgen diesem Beispiel: schwärmerisch leichte Gitarrenriffs, unterschwellige Synthies, die kaum ins Gewicht fallen, aber dennoch Teil des Ganzen sind, und Melodien, die so leicht das Ohr nicht mehr verlassen.
Dallas Green/City and Colour
Wie könnte ich einen Artikel über Singer/Songwriter schreiben, und dabei nicht Dallas Green, bzw. City And Colour zu erwähnen? Eigentlich ist Herr Green ja als Rhythmus Gitarrist und Background Vocalist bei Alexisonfire beschäftigt, doch wie gut, dass er seine Songideen, die nicht ins Screamo/Post Hardcore-Format gepasst haben, nicht verworfen, sondern schön brav aufgenommen hat. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Platte Sometimes. Emotionaler Gesang, wunderschöne Riffs auf der A-Gitarre (die übrigens in jedem Song in einer anderen wirren Stimmung ist), und kaum merkliche Streicher, die jedoch das Bild komplettieren. Anmachen, hinchillen, träumen. Anspieltipps:
Day Old Hate
Comin' Home
Sometimes (I Wish)
casey's song
Das müsste, so denke ich, fürs erste reichen. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei, more articles to come... :D
...bei Lust und Laune :DD
lateralus_88