0,2286 Meter lange Nägel

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Dela

25 nov 2008, 19:07

Laut Google-Umrechung sind 0,2286 Meter genau Neun Inch, womit sich der Blog-Titel relativ schnell erklären sollte (für alle Langsamen: Es geht um Nine Inch Nails ). In letzter Zeit höre ich fast nur noch deren Zeug, so dass es auch nicht verwundert, dass sie in meinem Last.fm Profil an den Dropkick Murphys vorbei geschossen sind und nunmehr Platz 1 meiner meistgescrobbelten Songs einnehmen (auch wenn ich das Scrobbeln nicht wirklich als Maßeinheit verwende, aber es ist ein Trend erkennbar).
Meine erste Platte (ja noch diese physischen Dinger, auch CDs gennant) war das The Fragile Album, wenn ich mich recht erinnere, habe ich es mir zusammen mit meinem Slayer Lieblingserguss Reign in Blood gekauft. Zu diesem hatte ich zu dem Zeitpunkt auch den direkteren Draht, was sicherlich auch daran liegen mag, dass es sich schon zeitmäßig besser konsumieren lässt (knapp über 30 min zu 2xVoll bis obenhin) und irgendwie halt direkter durchdrückt als das eher schwer verdauliche Raznor Produkt.
Das müsste so 2002 oder 2003 gewesen sein, NIN war damals nach einer doch sehr intensiven Marilyn Manson Zeit eigentlich nur der nächste Schritt, aber mir dann doch zu verschroben und zu "anders". Ich hab das Album daraufhin nicht wirklich oft gehört und wenn dann die "Hits"
Starfuckers, Inc und
We're In This Together.
Dann 2008: Nach den Albem With Teeth und Year Zero, die ich zwar wahrgenommen, aber nicht wirklich gehört habe, kommt Trent Raznor (Mr. Nine Inch Nails himself und einziges ständiges Mitglied) auf den Trichter, dass das Internet sein Freund ist und verschenkt erst das erste Viertel der Instrumentalsammlung Ghosts I-IV und dann auch noch das neue Studioalbum The Slip. Natürlich heißt die Pflicht in so einem Fall RUNTERLADEN, kostenlos ist immerhin ein Probehören wert. Und siehe da, auf einmal stellt sich diese eigenartige Faszination ein.
Bei The Slip ist die Musik direkter, oder zumindest irgendwie greifbar, trotz eher verschobenen Arrangements. Sehr schwierig zu beschreiben, aber sau gut. Es empfehlen sich trotzdem mehrere Druchläufe bis man sich an den vielen Kleinigkeiten, die die Songs kennzeichnen, wirklich erfreuen kann, aber der Druck nach vorne ist von Anfang an spürbar. Anspieltipps sind auf jeden Fall:
Letting You,
1,000,000 und
Demon Seed
Hörbar sind aber wirklich alle Songs, daher lohnt sich definitv ein Download von NIN.com. Wer schon mal da ist, lädt sich auch besagtes erste Viertel von Ghosts runter, Anspieltipp hier:
2 Ghosts I
Und für 5 US-Dollar kann dann der Online Download erstanden weden, auch hier ist auf jeden Fall eine Empfehlung angebracht, Beispiele aus diesem Teil:
20 Ghosts III
24 Ghosts III
28 Ghosts IV
Jetzt fehlen nur noch die Europatermine für die Tour. Viel Spaß.

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