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  • --ein Gedicht---

    25 okt 2010, 21:56

    Bedenket


    Alsbald graben die Sterne ein tiefes Loch
    und legen ihr Haupt behutsam hinein.
    Dann schaufeln sie Trauer und Erde darauf
    und lassen es gedeihen im Schauer der Märchen.
    Allein liegt es vergaben im Garten von Eden,
    der Schweif des Lichtes erlischt jedoch nicht.
    Funkelt hervor wie ein Diamant,
    oder ist es sein Geist der entweicht?

    Nein man gedenkt doch der Folgen,
    es gibt keinen Schnee im Sommer.
    Die Bäume wachsen hoch
    und die Erde dreht sich weiter.
    Auch windet sich der Wurm,
    sucht nach Schutz und Wärme,
    doch ist sie vergänglich,
    wie er wohl bemerken muss.

    Allein der Bach des Lebens,
    der rote Faden der sich durch das Leben zieht,
    an dem kann man sich verlieren,
    findet man sich wieder im inneren Selbst
    und entdeckt die grausamsten Dinge.
    Doch sieht das Herz die Liebe
    und weiß, diese ist nie vergänglich,
    überwindet die Trauer und die Furcht.
    Alleine zu zweit? Oder zu zweit allein?
    Letzteres ist wohl besser.