Green Day - 21st Century Breakdown

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Dela

17 maj 2009, 00:33


Tracklist:
1) Song Of The Century
Act I - Heroes And Cons
2) 21st Century Breakdown
3) Know Your Enemy
4) ¡Viva La Gloria!
5) Before The Lobotomy
6) Christian's Inferno
7) Last Night On Earth
Act II - Charlatans And Saints
8) East Jesus Nowhere
9) Peacemaker
10) Last Of American Girls
11) Murder City
12) ¿Viva La Gloria? [Little Girl]
13) Restless Heart Sydrome
Act III - Horseshoes And Handgrenades
14) Horseshoes And Handgrenades
15) The Static Age
16) 21 Guns
17) American Eulogy
A. Mass Hysteria
B. Modern World
18) See The Light


Ich wage zum ersten Mal, eine Rezension hier zu veröffentlichen – Premiere also!
Warum ich mir ausgerechnet Green Day ausgesucht habe, liegt eigentlich klar auf der Hand – schon nach zwei Tagen hagelt es an – meiner Meinung nach unbegründeten – schlechten Kritiken, die ich hier versuchen werde, aus dem Weg zu räumen.
21st Century Breakdown wurde am 15. Mai 2009 veröffentlicht mit der Vorabsingle „Know Your Enemy“. Das lahmste Stück auf der Platte, hatte erst einmal einen eher schlechten Eindruck. Green Day ist eine der wenigen Bands, von denen ich jede einzelne CD besitze, also musste auch dieses Album her! Was mich irritierte war, dass die Jungs wieder ein Konzeptalbum entworfen hatten, nun ja, das American Idiot-Cover ist jedenfalls besser gelungen als dieses. Die Booklets gefallen mir beide sehr, da wir wieder Billie Joes Handschrift im Mittelpunkt steht. Nach dem ersten Durchlauf hatte ich einen positiven Eindruck, was bei mir nur selten geschieht! Das Stück ist in 3 Passagen unterteilt (Heroes and Cons, Charlatans and Saints, Horseshoes and Handgrenades). Und siehe da – es erinnert doch sehr stark an seinen Vorgänger. Zusammen gehalten wird das Konzept durch Radioansagen (als Intro: Song Of The Century als Beispiel), zwischendurch werden diese immer wieder verkündet. Ich finde es gut, da es im Prinzip die erste CD von Green Day ist, die ein eindeutiges Intro und Ende hat! Weiter geht’s mit 21st Century Breakdown, welches wieder Parallelen zu Jesus of Suburbia aufweist. Das Lied hat einen einprägsamen Refrain und geht scheinbar in ein zweites Lied über – wie gesagt, es weist Parallelen auf… Weiter mit Know Your Enemy, was wirklich zu den schwächsten der gesamten Green Day-Karriere gehört. Kein Feuer unter’m Hintern, kein aussagekräftiger Text und überhaupt eine schlechte Singleauskopplung – nach 5 Jahren! ¡Viva la Gloria! hingegen hat wieder alles das, was die Single nicht hat – Power, Abwechslung und bereitet ein großes Grinsen auf dem Gesicht. Und dieses Grinsen hält auch noch so einige Stücke an. Mein persönlicher Favourite im 1. Akt ist „Last Night on Earth“, weil’s soo schöön kitschig ist! :)
„Charlatans and Saints“ beginnt mit der erwähnten Radioansage. Es folgt lautes Gitarrengeschrammel und ein schöner Refrain:
„A Fire burns today
Of Blasphemy and Genocide
The sirens of decay
Will infiltrate the faith fanatics.“


Peacemaker erinnert irgendwie an Misery von der Warning-Scheibe. Die Gitarrenriffs gehen ins Ohr, aber der Text bleibt dabei irgendwie auf der Strecke… Last of the American Girls sagt mir überhaupt nicht zu; Melodie viel zu poppig und Gesangspassage so lala. Murder City dagegen ist wieder schön schnell, knackig, auf dem Punkt gebracht und erinnert an die alten Green days. Danach schwächelt das Album wieder ein wenig bis zum 3. Akt. Die beiden darauffolgenden Songs sind ruhiger; Horseshoes and Handgrenades hätten sie sich meiner Meinung nach komplett sparen können. Das restliche Album ist jedoch schön abgerundet und facettenreich, besonders gefallen mir hier 21 Guns(der Gesang sticht hier besonders heraus) und das Ende See the Light, da man hier wieder den roten Faden findet und das Album nicht abrupt abbricht.
Insgesamt finde ich das Album gut und solide, der Medienrummel geht mir aber schon nach 2 Tagen mächtig auf den Keks! Ich habe keine Ahnung, zu welchem Genre ich diese Platte zählen soll, es ist mir auch völlig wurscht. Der CD-Kauf hat sich gelohnt, Green Day-Fans werden hier sicher wieder ihre Freude haben – Hasser und „Kommerz“-Kritiker können sich hier wieder austoben.

Kommentarer

  • LadyNightfaLL

    gut. ich mag die cd auch. wobei ich horseshoes and handgrenades doll find. xD

    2 jun 2009, 20:48
  • Torsten182

    know your enemy und last of the american girls sind die beiden besten tracks :o

    27 sep 2012, 23:46
Se alla 2 kommentarer
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