01 Bon Iver - Bon Iver, Bon Iver
2008 geriet ‚For Emma, forever ago‘ nicht so richtig ins Radar, obwohl es im Nachinein betrachtet wohl eines der besten Alben des letzten Jahrzehnts war. 2009 erreicht es mich dann endlich und seitdem befindet es sich ununterbrochen auf meinem mp3-Player. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich zuletzt solch große Erwartungen an ein Nachfolgealbum hatte, die dann auch noch voll und ganz erfüllt wurden: ein Start/Ziel-Sieg in 2011 für ‚Bon Iver, Bon Iver‘.
Bereits im vielleicht besten Stück Musik des Jahres, Perth als Opener, weiß man, dass einiges anders ist. Die schon jetzt legendär verlärte Waldhütte in Wisconsin ist zurückgelassen. Über das Touren hat Justin Vernon eine Gemeinschaft um sich geschart, die sich live unglaublich entwickelt hat und sich hier nun zu Wort und Ton meldet. Nun also Perth, das sich unheimlich kraftvoll aufbäumt, als ob es noch einmal verzweifelt an die Brust trommelt…
Wall Street