favoriten

 
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    ich fang mal an mit meinem momentanen lieblingswort,
    bzw. gleich einer ganzen wortfamilie, passend zur jahreszeit:
    hibernation-hibernieren. schnarch.

  • füdli

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 1 dec 2008, 13:54
    gefunden im wörterbuch der brüder jacob & wilhelm grimm momentan:
    Nasenpfnüsel

    leider hab ich vergessen, was genau es bedeutet.
    was ist ein füdli?

    edit:[NASENPFNÜSEL, m.: destillatio, nasenphnusel MURMELIUS 62; naszpfnisel, singultus DIEF. gl. 536c; weitzenkleien in wasser wol gesotten .. vertreibt den nasenpfnüssel. TABERNAEMONT. (1588) 802; so man bappeln (malven) kocht für sich selbs und dieselbigen isset, so stillen sy den naszpfnüsl oder schnaupen. HERR feldbau 100b; auch nasenpfüsel: der husten, nasenpfüsel und schnupfen werden gemeiniglich von flüssen des haupts verursacht. RYFF schwang. frauen rosengarten 284a.]

  • cooles wort. ist das der original-wörterbuch-eintrag?
    ich beschließ jetzt mal, dass man hier auch kleine anekdoten des alltags loswerden kann.
    ich passe manchmal auf ein kleines mädchen auf. ihr neuer lieblingssatz: nur keine panik. meistens hat sie recht.

  • pfnüsel bedeutet schnupfen (tropfende nase), ist in der schweiz verbreitet (das wort also)
    füdli ist auch ein dialektwort für hintern/arsch

    ich finde es ein schönes wort und ich mag mein füdli gern.

    ein schönes norwegisches wort ist:
    hyggelig (=gemütlich,nett, behaglich)

  • füdliblutt = splitternackt

    ist auch schön

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 9 dec 2008, 16:41
    was ich auch lustig fand, möge es nun schwedisch oder isländisch sein und vielleicht auch nicht korrekt orthographiert:
    gamaldags
    meint wohl so was wie gestern oder gestrig....vergangenen tages...

    PS: das war der original-eintrag und jannes kleine freundin ist eine sehr kluge person.

    PPS: mit dem füdli sollte man aufpassen, ist wohl irgendwie mit bösen schimpfworten verwandt.

    PPS: kennt jemand sukkubus, den film?

  • hyggelig mag ich auch sehr, meistens wenn ich in norwegen war war es auch hyggelig.
    in französisch gibt es kein wort für gemütlich bzw. hyggelig. was sagt das über die franzosen?

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 10 dec 2008, 11:00
    hyggelig klingt nach einer englischen umarmung....huggelig....was ist mit comfortable? franzosen trinken dafür 80 l wein pro kopf und jahr.

  • comfortable ist mehr bequem und praktisch, nicht unbedingt mit emotionen verbunden, pragmatisch. eine befreundete deutschlehrende französin bedauert dieses manko regelmäßig.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 11 dec 2008, 11:15
    oui oui...
    das problem ist auch irgendwo schonmal aufgetaucht. ich glaube in der arte-sendereihe "karambolage"...aber vielleicht ziehe ich da auch nur falsche schlüsse.
    Hier darf ich Mensch, hier bin ich Sein.

  • was macht man gegen wintermüdigkeit? ich will die ganze zeit hibernieren, aber ich muss doch fleißig sein!

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 11 dec 2008, 19:07
    the simple bear necessities....^.^

  • ja hyggelig ist schön.
    aber in norwegen ist manchmal fast alles irgendwie hyggelig, manchmal wird das wort etwas missbraucht.

  • unter die decke kriechen und schlafen, schlafen...
    alternativ viele schalenfrüchte essen und freiluft/schneeaktivitäteten.
    oder vor so einer licht lampe sitzen und lesen.

  • schnee ach schnee, hier ist nur matsch. doofer bodensee.
    morgen will ich ein bisschen richtung zürich, hoffentlich ist da schneeeeeeee.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 9 feb 2009, 20:29
    Einer meiner Favoriten des heutigen Tages und für alle Zeit als alternative Therapieform, an der ich gerne Teil haben würde, falls ich mal in ein Altersheim gehen müsste, wobei ich auf Neuroleptika oder ähnliche Drogen nicht verzichten wollen würde, wegen der Synergieeffekte zwischen beiden Therapieformen:
    Felix!
    Edit: Der Link hat sich geändert. Vorher war da ein ganz anderer Bericht. Also das Thema stimmt ja noch, aber trotzdem. Ich find den ursprünglichen auch nicht mehr. schade.

    Redigerad av Dagilb den 6 sep 2009, 07:55
  • seit einiger zeit benutze ich wieder verstärkt alte worte. so z.b. knorke und famos. je nach gesprächspartner sind die reaktionen sehr unterschiedlich, das ist manchmal lustig anzusehen.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 6 sep 2009, 07:58
    Famos ist toll. Knorke kann man echt nicht mehr benutzen (vll in Berlin noch), aber es klingt schön. nach knorriger korkeiche, irgendwie warm und gemütlich und beschützend und eigenwillig und brennbar und sättigend und knarzig.

  • ist knorke berlinerisch? ich dachte es wäre einfach nur alt und so.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 5 dec 2011, 13:40
    Politisch inkorrekt mag es nicht sein, aber unschön ist es, weshalb man es selten nutzen kann. Nevertheless passt es zur JAhreszeit, wenn man es im wörtlichen und nicht übertragenen Sinn nutzt. Ich nutze es gern als Füllwort a la "dings", nur mit einer peiorativen Implikation, die manchmal vom zuhörer ignoriert werden muss..

    Mein neues Lieblingswort dieser Tage: ROTZ!

    Ein wenig schäme ich mich, aber es klingt so schön.

  • hochziehen ist eh gesünder als schneuzen. und schnodder, wie man im norden auch sagt, find ich eigentlich zu dieser jahreszeit absolut omnipräsent.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 6 dec 2011, 07:27
    Hoffentlich bleibt mir der Fließrotz erspart. Herkules hatte seine 12 unschaffbaren Aufgaben, als Bartträger habe ich bislang 4 entdeckt: Suppe essen. Halbe Wassermelonen. Erdnussmus mit dem Finger aus dem Glas naschen. Würdevoll schneuzen.

    Übrigens, Nordlicht, bin ich seit kurzem Besitzer einer Helgoländer aka Prinz-Heinrich-Mütze und finde es großartig :)
    Leider ist mein tolles Fischerhemd irgendwann mal eingelaufen... :(

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 27 apr 2012, 20:26

    Theodor Fontane - Quell der Erquickung

    Es war einer von den neuen Waggons mit Treppenaufgang, und der mit besonderer Adrettheit gekleidete Herr: blauer Überrock, helles Beinkleid und Korallentuchnadel, wandte sich, als er das Waggontreppchen hinauf war, wieder um, um seiner Dame beim Einsteigen behülflich zu sein. Die Compartiments waren noch leer, und so hatte man denn die Wahl, aber freilich auch die Qual, und mehr als eine Minute verging, ehe die schlanke, schwarzgekleidete Dame sich schlüssig gemacht und einen ihr zusagenden Platz gefunden hatte. Von ähnlicher Unruhe war der sie begleitende Herr, dessen Aufundabschreiten jedoch, allem Anscheine nach, mit der Platzfrage nichts zu schaffen hatte, wenigstens sah er, das Fenster mehrfach öffnend und schließend, immer wieder den Perron hinunter, wie wenn er jemand erwarte. Das war denn auch der Fall, und er beruhigte sich erst, als ein in eine Halblivree gekleideter Diener ihm die Fahrbillets samt Gepäckschein eingehändigt und sich bei dem "Herrn Obersten" [...] wegen seines langen Ausbleibens entschuldigt hatte.

    • Dagilb sa...
    • Användare
    • 30 maj 2012, 16:47

    Mit Dir sind wir vier

    Schönes Buch; die Namen des Autorenpaares habe ich gerade zum ersten Mal bewusst gelesen. Keine Ahnung, wo das damals herkam. Funny: Es ist falschrum gebunden! :D Und weil es so schön ist, muss jeweils eine Seite Gedicht und eine Seite Illustration als Beispiel herhalten. (Almut hat afaik zuerst gepinselt, dann hat Robert G. es mit Worten untermalt) ♥


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