ich könnt so KOTZEN!

 
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    Niederwiesa/Chemnitz. Schwerer Schlag für die Neonazi-Szene in Sachsen. Ausgerechnet einer der ihren wurde jetzt von der Polizei als Sexgangster überführt. Der Frankenberger (20) hat demnach im Dezember vergangenen Jahres zwei Schulmädchen in Niederwiesa missbraucht. Der junge Mann zählt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zum Umfeld der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“.

    Die beiden damals 10 und 11 Jahre alten Mädchen waren Anfang Dezember 2007 auf dem Weg zur Schule, als sie an der Gartenanlage „Hopfenberg“ von einem zunächst Unbekannten mit einer Pistole bedroht wurden. Der Täter zwang sie in eine Gartenlaube und verging sich an der 11-Jährigen, während ihre Schulfreundin zusehen musste. Fast ein Jahr lang haben Freiberger Kriminalisten in diesem Fall ermittelt: Zeugen wurden befragt, mit einem Phantombild wurde nach dem Täter gefahndet, über 30 von Kriminaltechnikern am Tatort gefundene Spuren wurden gesichert und ausgewertet, Hinweisen zu sechs namentlich genannten Männern wurde nachgegangen. Sie waren aufgrund der Personenbeschreibung und der Beschreibung ihrer Bekleidung ins Visier der Kriminalisten gekommen, schieden jedoch als Täter aus.

    Lange Zeit tappten die Ermittler im Dunkeln. Erst vor gut einer Woche kam Bewegung in den Fall. Das Kriminalwissenschaftliche und -technische Institut des Landeskriminalamtes meldete am 15. Oktober einen Treffer in der DNA-Datei. Die Spur des Sexgangsters und eine Spur, die bei einem Wohnungseinbruch im Mai 2008 in Frankenberg gesichert worden war, stimmten überein. Bei diesem Einbruch war unter anderem der 20-Jährige als Verdächtiger ermittelt worden. Eine nun von dem Frankenberger abgegebene Speichelprobe untermauerte das Untersuchungsergebnis der Kriminaltechniker.

    Der Neonazi wurde festgenommen. Es wurde Haftbefehl erlassen. Bislang verweigert er die Aussage. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er unter anderem wegen so genannter Staatsschutzdelikte wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen bekannt.

    Pikant ist der Fall vor allem deshalb, weil die Neonazi-Szene immer wieder die Wiedereinführung der Todesstrafe für Kinderschänder fordert. Besonders den Mordfall an der achtjährigen Michelle aus Leipzig hatten die Rechtsextremen in den vergangenen Monaten immer wieder für ihre Zwecke missbraucht. Bereits am kommenden Samstag wollen Mitglieder der "Initiative für Döbeln" erneut für eine Verschärfung des Strafrechts demonstrieren. Hinter den Organisatoren der geplanten Demonstration in Döbeln stecken ehemalige Mitglieder der Neonazigruppe "Division Döbeln".


    Quelle: http://www.sachsen-zeit.de/index.php?mid=1&x=1&cid=257&PHPSESSID=025cbutnqk0kba48gmbk3lavs4#comment

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