Der Nino aus Wien ALBUM RELEASE w/ Shipping Mountains & Poly Kommune

Concert

Med Der Nino Aus Wien, Poly Kommune och Shipping Mountains

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lördag 20 juni 2009

rhiz

Stadtbahnbögen 37
1080 Wien
Österrike
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Tel: +43-(0)1-4092505
Webb: rhiz.org

Release von Ninos ausgezeichneten neuen Album ”Down in Albern”!!

Dj’s: Al Bird Sputnik & Ana Threat & Johanna Jaufer
AK: 3 Euro

Rezensionen zu seinem ersten, im Dezember 2008 erschienenem Album „The Ocelot Show“:

Eine Assoziation schwebt im Raum, verdichtet sich und nimmt spätestens bei ”Es geht immer ums vollenden” einen konkreten Namen an: André Heller. Das klingt im ersten Moment so unwahrscheinlich, dass ich mir noch denke: Eher schluck ich meine Zunge, als ihnen das anzudichten - aber ein Blick in den Begleittext der CD zeigt, dass sie im Team um Nino Mandl aus Wien auf diese Verwandtschaft auch schon gekommen sind: Die Phrasierung, die poetischen Schrägflüge - war Heller der Troubadour des Ö3-Zeitalters, dann könnte Nino der der fm4-Ära werden. Ein Album zwischen Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern und mit sehr viel Charme. (Der Standard)

Der Nino aus Wien macht Anti-Folk. Ur-wienerischen Anti-Folk, um genau zu sein. Dass er dabei wie der frühe (und noch sehr ansprechende) Wolfgang Ambros oder auch André Heller klingt, ist nicht ganz ungewollt. Das mag den einen oder anderen verstören, der 21-Jährige zieht sein Ding aber souverän durch. „The Ocelot Show“ ist kein einfaches Album, man muss sich darauf einlassen. Mutige werden dafür aber belohnt. (The Gap)

Der Nino aus Wien. Irgendwo im Weird-Folk-Pop-Songwritertum angesiedelt, nur dass diese Musik eben nicht aus Omaha oder Portland stammt, sondern aus Hirschstetten im 22. Wiener Gemeindebezirk. Soeben ist sein Debüt ‘The Ocelot Show’ erschienen. Mit der Gitarre bewaffnet, singt Nino auf dem Album 11 anständige Folksongs, in denen er auf unterhaltsame Weise vom Leben in einer tristen Heimat und allerlei Lebensschwierigkeiten erzählt. Und das, obwohl der Nino selbst meint, dass er eigentlich nur über Gemüse und Tiere Lieder schreiben kann. Kann er ürbigens sehr gut, davon zeugen Lieder wie der „Spinat Song“. Gesungen wird übrigens in äußerst sympathischer Manier auf deutsch. (Fm4-Homepage)

Ein 21 Jahre junger Folksänger aus Wien liefert mit “The Ocelot Show” ein großes Versprechen für zukünftige Glanztaten ab. Er setzt in seinen Stücken ein Statement, welches die Grenzen zwischen liebenswertem Dilettantismus, Dadaismus, und herzzerreisendem Wiener Charme zu einer gelungenen musikalischen Melange verschmelzen lässt. Zu seinem Handwerkszeug gehören neben der obligatorischen akustischen Gitarre auch Banjo, Mandoline und eine einprägsame Stimme mit einem oftmals sehr offensiv benutzten Hochdeutsch mit Wiener Akzentuierung. Andre Heller`s vertonte, poetische Texte, die diesem sogar einige kleine Pophits in Österreich bescherten, stehen wohl Pate für Stücke wie „Sternenschein im Mai“ oder dem Kleinod „Nicht jeder Spiegel ist gleich“. Mein persönliches Lieblingsstück ist die Folkperle „ Es geht immer ums Vollenden“. Eine mantraartige kleine Wohlfühlmelodie umschmeichelt Strophe um Strophe und für lyrische Lebensweisheiten wie „Es gibt Menschen, es gibt Freunde, aber meistens sind es Leute“ möchte man neben der ganzen Welt auch den Nino aus Wien umarmen. Am Ende des Songs steht der Satz: „Es geht immer ums Vollenden und den Superbowl“, und man nickt ihm anerkennend zu, diesem jungen Naseweis aus Österreich. Der Nino aus Wien ist eine Mischung aus Beatnik, Folksänger und Austropopliterat. In seinen Liedern menschelt es mitunter gewaltig und für seinen Mut der Perfektion absichtlich ein Schnippchen zu schlagen wird er in Zukunft wohl nur Verehrung oder Missgunst ernten. Doch diese menschlichen Gefühlsregungen wurden in Österreich auch schon so grossen Künstlern wie Thomas Bernhard, Andre Heller, Falco oder Hansi Lang zuteil. Ich für meinen Teil freue mich schon wie ein Schneekönig aufs Mitte 2009 erscheinende Zweitwerk „Down in Albern“. (SLAM)

Ganz bewusst mit Stilbrüchen arbeitet der Nino aus Wien auf seinem Album „The Ocelot Show“ (Problembär). Anklänge an den Minnesang („Martekos“) sind bei ihm genauso zu hören wie die Einflüsse von Andrè Heller oder Velvet Underground. Fertig klingt kaum etwas, und poliert schon gar nichts, deshalb bleibt das Album auch spannend, denn „die Wahrheit ist aus Seide und nur all zu bald verfranst“. Immer wieder brechen die Lieder in mechanische Klangwelten, doch Nino Mandl holt sie – mit falcoeskem Charme und typisch wienerischem Humor – immer wieder zurück in die windige Hauptstadt. (Kronen Zeitung Steiermark)

Subtil protestiert Publikumsliebling und Favorit des Jurors Martin Blumenau,
der Nino aus Wien mit seinem „Spinat Song“ nach Eigenaussage ”gegen Spinat… aber nicht nur!” (Unique)

Das furchtlos fragile Debüt ”The Ocelot Show” von der Nino aus Wien. (Robert Rotifer, in einer Aufzählung von „aktuell guten wiener Indiepop-Bands“ im Falter)

Down in Albern:

Und nun; ein halbes Jahr nach „The Ocelot Show“ veröffentlicht Nino bereits sein zweites Album „Down in Albern“; ein Album auf welchem er mit dem ihm eigenen Charme und Humor die Ereignisse der letzten Monate verarbeitet.

Spätestens jetzt wird auch klar, dass es weder falsche Koketerie noch Ironie waren, die ihn dazu veranlassten sich in Interviews immer klar von der Schublade „Folk-Musik“ und althergebrachtem „Stimme plus Akustikgitarre“-Singer-Songwritertum zu distanzieren.

Nino ist Pop, und das ist gut so!

Im März und im April diesen Jahres im atmosphärischen Frachthafen von Wien-Albern – nur einige wenige Schritte vom Friedhof der Namenlosen entfernt - mit einer illustren Begleitmusiker-Schar (u.a. Sir Tralala, Mitgliedern der Problembär-Bands mob und Unding sowie vielen anderen) in bester DIY-Manier aufgenommen, ist das Album zwar nicht sein „Self-Portrait“ geworden (Gott sei dank atmen jetzt viele Dylanologen auf!), so aber ein mutiger Versuch der Standortbestimmung, wie auch der Text des für Nino zentralen Songs „Ich bin es“ verdeutlicht…
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